Hypotheken vergleich: Hypothekenrechner Schweiz

In 3 Schritten zur besten Hypothek

Die andauernde Tiefzinsphase in der Schweiz hat die Hypothekarkredit sehr attraktiv gemacht. Heute ist es möglich, ein Haus zu einem Mindestzins zu erwerben. Das hat die Gesamtschuldung der Schweiz natürlich sehr stark erhöht. Deshalb haben die Banken beschlossen, die Bedingungen für die Hypothekarkredite zu verschärfen. Wer sich ein Haus leisten möchte, sollte schon früh anfangen zu sparen. Jede grössere Bank bietet Hypotheken an. Es gibt sehr unterschiedliche Angebote, deshalb ist es sehr wichtig, sich unabhängig zu informieren.
Um für Sie die beste Anlageform auszuwählen ist ein neutraler Vergleich die beste Lösung.

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Alles über Festzinshypotheken

Festzinshypotheken haben bis zum Ende einer gewissen Frist den gleichen Zinssatz. Das hat den Vorteil, dass dieser Zins nicht den üblichen Zinsschwankungen im Markt ausgesetzt ist. Allerdings muss man auch sagen, dass die Zinsen seit einigen Jahren nur noch in Richtung Null gehen. Tatsächlich gibt es bereits Hypotheken mit Minuszinsen. Deshalb wäre es vielleicht vor fünf Jahren klug gewesen eine Hypothek mit variablem Zinssatz abzuschliessen. Doch im Nachhinein ist man bekanntlich immer klüger.

Alles über Hypotheken mit variablem Zinssatz

Wie bereits erwähnt ist der variable Zinssatz flexibler, allerdings sind auch Zinssätze in der Vergangenheit sehr schnell gestiegen oder gesunken, was ein grösseres Risiko bedeutet. Generell gilt, wer mit steigenden Zinsen rechnet, wählt eher eine Hypothek mit variablem Zinssatz. Wer erwartet, dass die Zinsen weiter sinken, wird hingegen eine Hypothek mit variablem Zinssatz wählen.

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Ratgeber für Hypothekarkredite

In der Schweiz gibt es zahlreiche Hypothekenmodelle. Doch meistens wird Ihnen Ihre Hausbank eine Festzinshypothek anbieten. In gewissen Fällen auch eine Hypothek mit variablem Zinssatz. Für andere Hypothekentypen braucht es bereits einiges Wissen über Finanzmärkte und Finanzinstrumente. Die LIBOR Hypothek beispielsweise setzt voraus, dass Sie jeden Tag die Finanzmärkte im Auge behalten. Achtung: Der LIBOR ist im Zuge einer Finanzmarktreform abgeschafft worden. Doch es wird diesen Hypothekentyp weiterhin geben, aber mit einem anderen Referenzleitzins. In der Schweiz.

Alles über LIBOR-Hypotheken

Die Geldmarkt-Hypotheken (LIBOR) laufen im Allgemeinen für einen Zeitraum von 3 oder 6 Monaten. Jeweils nach Ablauf dieser Periode kann der Zinssatz nach oben oder unten angepasst werden.

Geldmarkt-Hypotheken (LIBOR) haben normalerweise Laufzeiten bis zu 6 Jahren. Nach dieser Laufzeit wird normalerweise der Zinssatz angepasst. Der Libor-Zins wird ein Mal täglich in London festgelegt. Er ist ein Richtsatz für andere Zinsen. Den Libor gibt es für verschiedene Währungen (US-Dollar, Euro, Schweizer Franken. Durch welchen Zins der Libor abgelöst wird, ist derzeit noch ungewiss. Verschiedene Unregelmässigkeiten in der Festsetzung des Libors haben dazu geführt, dass man den Libor ersetzen möchte, doch bisher ist noch nicht klar, wie das geschehen soll. Auf dem Libor basieren Verträge mit einem Volumen mit hunderten Billionen Franken. Das Thema ist in mehrfacher Hinsicht komplex. Die Finanzdienstleister müssen eine Vielzahl von IT-Systemen an die neuen Referenzsätze – die Währungsräume arbeiten jeweils an einer eigenen Lösung – anpassen. Zudem sind zahlreiche Verträge von der Umstellung betroffen, die länger laufen als bis zum 31. Dezember 2021. Das ist der Tag, ab dem die britische Finanzaufsicht FCA den Libor nicht mehr unterstützen wird. Der Libor ist starken Schwankungen unterworfen. Deshalb sollten Sie sich näher mit Finanzmärkten befassen, bevor Sie eine LIBOR-Hypothek wählen.

Geldmarkthypothek mit Zinsschutz (CAP Warrant) 

Der grösste Nachteil bei variablen und LIBOR-Hypotheken ist die Ungewissheit, wie hoch der Zins in Zukunft sein wird. Steigt das allgemeine Zinsniveau, ziehen die Hypotheken mit variablem Zins nach. In kurzer Zeit können sich die Zinskosten dadurch massiv erhöhen. Viele Hypothekarinstitute bieten daher bei Hypotheken mit variablem Zins, insbesondere bei Libor-Hypotheken, einen sogenannten Cap (oftmals Cap-Hypothek genannt) an. Der Vorteil liegt darin, dass man den maximal möglichen Zins und damit die Maximalkosten während der Laufzeit der Hypothek kennt.

Die Absicherung der Zinskosten ist jedoch nicht kostenlos. Grundsätzlich gilt: Je tiefer der Cap (also der maximale Zins) ist und je länger die Laufzeit der Hypothek ist, desto teurer ist die Absicherung. Ein weiterer entscheidender Nachteil liegt darin, dass die Laufzeiten und die Höhe der Caps je nach Anbieter variieren. Ein transparenter Zinsvergleich ist daher kaum möglich und die Verhandlungsstärke des Kreditsuchenden wird stark eingeschränkt. Cap-Hypotheken sind teilweise sinnvoll, aber lange nicht für jeden Hypothekarnehmer empfehlenswert. Überlegen Sie genau, ob sich die Kosten des Caps auch wirklich lohnen.